Gemeinsam geht die Reise los – wir treffen uns in Basel Flughafen. Nach einem 2 1/2-stündigem Flug und der Einreisezeremonie werden wir von Adel fröhlich in Empfang genommen. Adel, der Beduinenchef, der alle Strippen zusammenhält. Er wird uns auf der gesamten Tour begleiten. Djerba, eine Halbinsel im Osten von Tunesien.
Hier tauchen wir ein, kommen in der Wärme an und geniessen das erste Flair dieser schillernden Kultur.
Ein gemütliches Hotel schenkt Obhut für jede/n ein eigenes Zimmer, eine vorerst letzte Dusche und selbstverständlich ein Abendessen.
Sonntag: Frühstück, fertig los! Zuerst mit einem Kleinbus nach Douz, dem Tor zur Wüste. Etwas die Beine vertreten, herumschneucken, zu Mittag essen. Das Abenteuer beginnt. Umstieg auf Jeeps, um tiefer in die Wüste zu gelangen. Es poltert, rappelt, die nächste Sand-Bodenwelle lässt uns hüpfen 😊 Irgendwann in der Mitte von Nirgendwo empfangen uns die erfahrenen Beduinen. Mit dabei sind Dromedare. Sie tragen Wasser, Essen und Ausrüstung – fortan auch unser Gepäck. Ab jetzt heisst es Yoga in der Wüste. Mal morgens, mal nachmittags, mal am Abend beim Sonnenuntergang. Hier handeln wir nach körperlicher Verfassung, Lust & Wetter. In jedem Fall täglich. Wir dehnen uns körperlich & geistig, achtsam, meditativ mit vielen stillen Momenten und werden eins mit dem, was ist. Wir machen uns parat für die erste Nacht in der Wüste Tunesiens – die Beduinen kochen, und jede/r von uns sucht sich einen für sich wohligen Schlafplatz. Für jede/n dabei: zwei Wolldecken, eine bequeme Matte und ein eigenes Zelt. Für manche dient es nur als Umkleide, andere geniessen es darin zu schlafen. In jedem Fall schützt uns das Zelt bei kälteren, feuchten oder windigen Nächten. Offene Weite, Sternenhimmel, Abendessen am Lagerfeuer. Ab jetzt beginnt sich Zeit & Raum zu verändern. Ein Beduine beschrieb es so passend: "Die Schweizer haben die Uhren, wir haben die Zeit." Alles bekommt seinen Rhythmus durch Sonne und Mond.
Die Rückkehr zu den wesentlichen Dingen kann beginnen.
Am Morgen weckt Adel die Beduinen, wir erwachen ebenfalls. Der Tag beginnt. Wir erhalten ein köstliches Frühstück – frisches Brot in der Holzkohle gebacken, Café / Tee & andere Köstlichkeiten. Sachen werden gepackt, die Dromedare beladen. Weiter zieht die Karawane. Wir tauchen ein in verschiedene Facetten der Wüste: grosse Dünen, kleine Dünen, Steinlandschaften… und begeben uns auf eine Tour, die als Einführung wunderbar geeignet ist. Eine tägliche Gehzeit von 3 bis 4 Std. schenkt genügend Zeit & Raum zum Innehalten, zum Atmen, meditieren und um einfach zu Sein. Auch zum Mittag erhalten wir einen Schattenplatz, warmes Essen und viel Gastfreundschaft. So sind wir unterwegs und lassen uns überraschen für das was kommen möge.
Wir werden Eins mit dem, was ist.
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Nach der letzten Wüstennacht geht es am Freitagmorgen wieder heraus, wie wir hereingekommen sind: mit Jeeps, Kleinbus und einer bunten Fahrt in das Bergland. Ganz anderes dürfen wir hier noch erleben. Wir besuchen verlassene Berberdörfer und spüren deren historisch und religiöse Bedeutsamkeit in frühere Zeit. In der Kultur der Berber verbringen wir auch unsere letzte Nacht. Eine heimelige Unterkunft in Douiret lässt uns in Stein gemeisselten Höhlen nächtigen. Die Zimmer beziehen wir zu zweit, wobei genügend Privatsphäre existiert, da jede Höhle zwei Séparée hat. Der nächste Morgen beschenkt uns mit einer abschliessende Yogapraxis zwischen den kraftvollen Ruinen. Nach dem Frühstück fahren wir gemütlich zurück nach Djerba. Hier essen wir zu Mittag und können das tun wonach wir Lust haben - Vielleicht doch noch ein Hüpfer ins Meer? Oder durch den umliegenden Souk (Bazar) streifen? Die letzten tunesischen Sonnenstrahlen erhaschen? Langsam läutet der Abschied ein. Nachmittags werden wir zum Flughafen gebracht. Mit unzähligen Eindrücken, viel Sonne im Herzen und Sand im Gepäck fliegen wir gemeinsam zurück nach Basel. "Ila il-liqa" - Auf Wiedersehen, wie die Tunesier es sagen. Wer weiss, vielleicht auf ein anderes Mal!
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(Weitere Reisedetails bei Anmeldung)